SPD-Fraktion informiert sich über Fahrzeughalle bei der Feuerwehr in Reptich
Am Dienstag, 14. Juli 2026, besichtigte die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung des Marktfleckens Frielendorf das Feuerwehrhaus und die Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Reptich.
Der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Reptich, Maik Schulz, und Bürgermeister der Gemeinde Jesberg, Heiko Manz, begrüßten die interessierten Fraktionsmitglieder sowie Vertreter der Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Frielendorf mit Gemeindebrandinspektor Christian Nill und seinem Stellvertreter Kevin Boppert.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die als Systembau-Industriehalle errichtete Fahrzeughalle. Der Spatenstich für die „Doppelgarage der Freiwilligen Feuerwehr Reptich“ erfolgte am 12. März 2021. Für die fertiggestellte Fahrzeughalle entstanden Kosten von rund 145.000 €.
Maik Schulz erläuterte die Besonderheiten der Systembauweise. Er machte deutlich, dass durch Kreativität und eine frühzeitige, offene Abstimmung mit dem Technischen Prüfdienst praktische und zugleich kostengünstige Lösungen gefunden werden konnten, die tragfähig und zukunftssicher sind.
Anschließend besichtigten die Fraktionsmitglieder den Umkleidebereich in der ehemaligen Fahrzeughalle sowie den im Dorfgemeinschaftshaus untergebrachten Schulungsraum.
„Der Besuch hat uns interessante Einblicke und wichtige Anregungen für die anstehenden Entscheidungen und Herausforderungen in Frielendorf gegeben“, erklärte Fraktionssprecher Holger Kraft. Er dankte den Gastgebern für den informativen und offenen Gedankenaustausch.
Auch im Marktflecken Frielendorf sind die baulichen, organisatorischen und nicht zuletzt finanziellen Herausforderungen bei den zwölf Ortsteilwehren groß. Viele Maßnahmen ergeben sich aus der notwendigen Umsetzung des Bedarfs- und Entwicklungsplans sowie aus den Anforderungen des Technischen Prüfdienstes.
Bereits bei ihrer Fraktionssitzung im Juni im Feuerwehrhaus Lenderscheid konnten sich die Mitglieder der SPD-Fraktion ein Bild von den dortigen räumlichen und baulichen Herausforderungen machen. Der Besuch in Reptich zeigte nun, dass neben klassischen Neu- und Umbauten auch alternative Bauweisen und neue Lösungsansätze geprüft werden sollten.
Aus Sicht der SPD-Fraktion muss darüber hinaus die Kommunikation zwischen den Feuerwehren, der Wehrführung, der Verwaltung und den politischen Gremien verbessert werden. Verloren gegangenes Vertrauen in Politik und Verwaltungsstrukturen gilt es zurückzugewinnen.
„Die anstehenden Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam lösen. Dafür benötigen wir eine offene Kommunikation, verlässliche Absprachen und die Bereitschaft, auch neue Wege zu prüfen“, so Holger Kraft abschließend.